Die Initiativen

Initiative : «Zämme fahre mir besser!»

Die erste Initiative fordert, dass alle Verkehrsteilnehmenden, also Fussgänger, Velofahrer, der öffentliche Verkehr und auch der Autoverkehr vor unnötigen Behinderungen geschützt werden. Zudem soll der Anteil umweltfreundlicher Verkehrsmittel steigen. Die unrealistische bestehende Zielvorgabe, den motorisierten Verkehr um 10% zu reduzieren, muss hingegen gestrichen werden. Dieser Meinung ist übrigens auch der Regierungsrat.

Mit der Initiative «Zämme fahre mir besser!» sagen wir:

  • Ja zu einem fortschrittlichen und rücksichtsvollen Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden.
  • Ja zu einer Verbesserung der Standortqualität für Baslerinnen und Basler,
    Pendler und Besucher.
  • Ja zu einer umweltfreundlichen und gleichzeitig sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Verkehrspolitik.

Initiative : «Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer»

Die zweite Initiative «Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer» fordert genügend Abstellflächen für Velos, wenn immer möglich überdeckt, damit es endlich auch bei den Bahnhöfen und weiteren Hotspots ausreichend Platz für Velos hat. Über 700 Auto-Parkplätze wurden seit Ende 2015 in den Quartieren abgebaut. Mit der Initiative wird dieser Abbau gestoppt und das Ziel festgelegt, dass es endlich wieder genügend Parkplätze in unserer Stadt gibt.

Mit der Initiative «Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer» sagen wir:

  • Ja zu einer für Menschen und Waren erreichbaren Stadt.
  • Ja zu ausreichend und bezahlbaren Parkiermöglichkeiten für alle Verkehrsteilnehmer im gesamten Kantonsgebiet.
  • Ja zu weniger Suchverkehr und damit zu geringeren Emissionen und einer höheren Sicherheit in den Sicherheit in den Quartieren.

Nein zum Pseudo-Gegenvorschlag

Eine knappe Mehrheit des Grossen Rats will leider kein faires Miteinander und hat stattdessen einen Pseudo-Gegenvorschlag erarbeitet, mit dem die Verkehrspolitik nochmals massiv verschlimmert werden soll. Motorisierte Fahrzeuge – auch die umweltfreundlich angetriebenen – sollen nicht mehr in Privatbesitz sein und auf Kantonsgebiet nur noch vollbesetzt genutzt werden dürfen. Dazu sagen wir klar und deutlich Nein!

Weitere Informationen